Forschung und wissenschaftliche Expertise

Das Wohl der Kinder und Patienten steht für uns stets im Mittelpunkt. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Services und Produkte weiterzuentwickeln und fördern den lokalen wissenschaftlichen Austausch im Gesundheitsbereich. Wir sind stolz auf unser wissenschaftliches Fundament. Denn seit über 100 Jahren tragen unsere Forschungs- und Entwicklungskraft zum Wohlbefinden in ernährungsphysiologisch sehr anspruchsvollen Lebensphasen bei. 

Wegweisende Forschung zu frühkindlicher und medizinischer Ernährung

Als Danone Nutricia Research bündeln wir weltweit unsere Forschungsexpertise in einem hochmodernen Forschungszentrum in Utrecht in den Niederlanden. Dieses ist 2013 aus der Milupa Muttermilchforschung in Friedrichsdorf (Deutschland) und der Forschungseinrichtung in Wageningen (Niederlande) hervorgegangen.

Dort geben mehr als 500 Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen jeden Tag ihr Bestes, um neue Ernährungslösungen zu entwickeln und bestehende zu verbessern. Ein zentraler Bestandteil ist die wissenschaftliche Vernetzung mit externen Partnern. Kooperationen mit führenden Hochschulen, Universitätskliniken und internationalen Forschungslaboren sichern uns einen Spitzenplatz in der internationalen Forschung. Sie garantieren, dass neue wissenschaftliche Fragestellungen und Erkenntnisse schnell und effizient in unseren Forschungsansätzen berücksichtigt werden. Um sicherzustellen, dass die Forschungsprogramme medizinisch relevant sind, werden unsere Forscher zudem von anerkannten Experten beraten.

Unsere Forschung fokussiert sich auf zwei Bereiche: frühkindliche Ernährung und medizinische Ernährung. In beiden kommt modernste Technik wie die Massenspektrometrie, die Chromatographie zur Feinanalyse biologischer Substanzen oder ein künstliches Darmmodell zur Simulation von Verdauungsprozessen zum Einsatz.

Forschungsschwerpunkte frühkindliche Ernährung:

  • Muttermilchforschung
  • Darmgesundheit
  • Allergien & Immunologie
  • Wachstum & Stoffwechsel

Forschungsschwerpunkte medizinische Ernährung:

  • Krebs, Schlaganfall & Schluckstörungen
  • Alzheimer Krankheit
  • Epilepsie
  • Altersgebrechlichkeit

Wissenschaftlichen Austausch fördern bei Nutricia Milupa

Darüber hinaus richten wir den Blick auch auf das gesamte Sozial- und Gesundheitssystem. Wir setzen uns dafür ein, gesunde Säuglings- und Kinderernährung sowie therapiebedürftige Mangelernährung im gesamten medizinischen, pflegerischen und gesundheitspolitischen Umfeld in den Fokus zu rücken. So fördern wir wissenschaftliche Symposien, den Austausch unter Experten und gesundheitsökonomische Forschungsarbeit.  

Beispielsweise hat das Nutricia Forum für Muttermilchforschung das Ziel, den wissenschaftlichen Austausch über aktuelle Muttermilchforschung zu fördern und ausgewählte Projekte zur Stillförderung zu unterstützen. Hierfür werden jährlich zwei Preise im Wert von je 10.000 Euro von einem unabhängigen, wissenschaftlichen Komitee aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an Wissenschaftler und Hebammen vergeben.

Die Milupa Nutricia Initiative für Hebammen unterstützt zudem mit praxisnahen Angeboten und Veranstaltungen. Neben Hebammensymposien bieten wir Workshops und Ganzkörpersimulationstrainings an, um Hebammen in ihrem Alltag zu helfen.

Auch im Bereich Ernährungsmedizin hat die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern bei uns Tradition: Seit 2002 wird zu Ehren der wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Werner Fekl ein mit 5.000 Euro dotierter Förderpreis für medizinische Ernährungsforschung durch eine unabhängige wissenschaftliche Jury an junge Wissenschaftler vergeben. Die Auszeichnung erfolgt in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) und der Gesellschaft für klinische Ernährung der Schweiz (GESKES).