Unsere Geschichte

& Philosophie

Bildquelle: BurdaFoodAgency

 

Den Grundstein für unser Unternehmen legten vor allem zwei Männer: Charles Gervais und Isaac Carasso. 1919 entwickelte der Arzt Isaac Carasso – Firmengründer von Danone – seinen ersten Joghurt. Namensgeber für sein Joghurt und sein Unternehmen war Carassos Sohn Daniel, liebevoll  Danón („kleiner Daniel“)  genannt. Ein Jahrhundert später steht Danone für feinsten Joghurtgenuss. Unser Anspruch, mit hochwertigen Produkten einen Beitrag zu einem gesunden und ausgewogenen Lebensstil zu leisten, ist geblieben. Aufbauend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen stellen unsere Molkereien Tag für Tag frische Joghurt- und Milchprodukte her, denen Menschen auf der ganzen Welt vertrauen.

Unsere Geschichte

1850  beginnt der Franzose Charles Gervais in seinem gleichnamigen Unternehmen in der Normandie mit der Produktion von Frischkäse.

1919  beginnt Isaac Carasso, der Firmengründer von Danone, in Barcelona mit der Entwicklung einer Rezeptur für Joghurt, die Kindern bei Durchfallerkrankungen helfen sollte. Dieser Joghurt wird in den ersten Jahren ausschließlich in Apotheken verkauft. Isaac Carasso benennt seine Joghurt-Linie nach seinem Sohn Daniel, für den er die Koseform „Danon“ gebrauchte.

1929  gründet das Unternehmen C.H. Gervais AG mit einem Importgeschäft für Frischkäse seine erste deutsche Niederlassung in Köln. Außerdem tritt Daniel Carasso  in die Fußstapfen seines Vaters, gründet die “Société Parisienne du Yoghurt Danone” und eröffnet die erste Verkaufsstelle in der Rue André Messager in Paris.

 

1930 übernimmt die C.H. Gervais AG die Bezirksgenossenschaftsmolkerei Rosenheim.

 

1956 erwirbt die C.H. Gervais AG die Zentralmolkerei Vogt in Ochsenfurt.

 

1967 erfolgt auf internationaler Ebene der Zusammenschluss der Unternehmen C.H. Gervais AG und Danone.

 

1969  wird die deutsche Gervais Danone AG gegründet. Seit 1996 firmiert das Unternehmen als Danone GmbH.

1972 wird eine neue, bis heute bestehende Produktionsstätte in der Gervais-Straße in Ochsenfurt eröffnet. Am 24. April desselben Jahres startete die erste Produktion von Dany+Sahne im Werk Ochsenfurt. Darüber hinaus gründet Danone auch eine Niederlassung in Österreich und startet im österreichischen Markt mit der Traditionsmarke Dany Sahne.

1983 startet die Produktion von FruchtZwerge im Werk Rosenheim. Diese werden erstmals ohne Konservierungsstoffe hergestellt.

1996 wird Actimel in Deutschland und Österreich lanciert und ist der erste probiotische Joghurtdrink im österreichischen Frischeregal.

2004 wird die Produktion von Activia im Werk Ochsenfurt eingeführt.

 

2007  kommt es auf internationaler Ebene zur Übernahme des niederländischen Unternehmens Royal Numico, dem führenden Hersteller von Babynahrung sowie medizinischer Nahrung. Mit dieser Erweiterung der Geschäftssektoren verstärkt die Danone Gruppe ihre Gesundheitspositionierung und unterstreicht ihre Philosophie, allen Menschen Tag für Tag ein einmaliges Geschmackserlebnis und gesunde Produkte zu bieten.

 

2013 werden in den Werken Ochsenfurt und Rosenheim die CO2-Emissionen von 2008–2013 um 30% gesenkt.

2017 entsteht das neue Leitmotiv von Danone: 'One Planet. One Health.'

2018 startet Danone in das Bio Segment mit FZW Bio.

2019 erobert Danone erstmals den pflanzenbasierten Markt mit der Marke Activia 100% Pflanzlich. Zudem wird angekündigt, dass Ochsenfurt als erstes Danone Werk in Europa zum flexiblen Innovationswerk umgebaut wird. Durch eine Reihe von Investitionen baut Danone das Werk in Ochsenfurt so aus, dass es zukünftig schneller und effizienter auf Verbraucherbedürfnisse reagieren kann. In diesem Zusammenhang wird es in den nächsten Jahren neben den klassischen kühlfrischen Joghurts und Desserts auch nicht gekühlte Milchprodukte und pflanzenbasierte Produkte herstellen.

Unsere Philosophie

Gesundheit ist der Grundstein unseres Unternehmens. Diesen legte Danone-Gründer Isaac Carasso bereits im Jahr 1919: Er entwickelte den ersten Joghurt gegen Durchfallerkrankungen bei Kindern. Das erste Danone-Produkt war somit auf dem Markt. Wir sind heute mehr denn je davon überzeugt, dass gute Lebensmittel – in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung – eine entscheidende Rolle für die Gesundheit spielen.

women enjoying cereals

Mit dieser Philosophie passen wir regelmäßig den Bedarf und die aktuellen Ernährungsempfehlungen an unsere Produkte an. Und weil sich Lebensstile und Ernährungsgewohnheiten im Laufe des Lebens ändern, investieren wir in die Forschung und (Weiter-)Entwicklung unserer Produkte. Wir achten insbesondere darauf, Nährwertbedürfnisse und Geschmäcker an die verschiedenen Länder und Regionen anzupassen.

   

Als eines der führenden Unternehmen im Milchfrische-Markt ist uns die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Verbraucher enorm wichtig. Ihr Vertrauen steht im Mittelpunkt unseres Tuns und treibt uns an.

Wir wollen gesunde Produkte mit einzigartigen Geschmackserlebnissen anbieten und haben uns selbst dazu verpflichtet, folgende Grundsätze einzuhalten und kontinuierlich weiterzuentwickeln:

1. Starke wissenschaftliche Grundlage

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Eine fundierte und erfahrene Forschung bildet die Basis für unser Know-How über gesunde Ernährung. Darauf können unsere Produktentwickler aufbauen. Dabei richten wir uns nach wissenschaftlichen Maßstäben und Vorgaben wie etwa die österreichische und Schweizer Ernährungspyramide. Sie zeigt, worauf es ankommt und wie eine gesunde und ausgewogene Ernährung einen wesentlichen Beitrag zu unserem Wohlbefinden leisten kann.

Und in einer solchen Ernährung haben alle Lebensmittel und Getränke ihren Platz – es kommt auf die richtige Menge der verschiedenen Lebensmittel und möglichst viel Abwechslung an.

Die Ernährungspyramide* empfiehlt uns den Konsum von 3 Portionen Milch und Milchprodukte am Tag. Eine Portion daraus kann zum Beispiel ein Joghurt sein. Diese Produktgruppe stellt somit einen wichtigen Teil einer ausgewogenen Ernährung dar, denn Milch und Milchprodukte zählen zu den ernährungsphysiologisch hochwertigsten Lebensmitteln. Sie sind eine der wichtigsten Calciumquellen und liefern uns hochwertiges Eiweiß. Ein Blick in Ernährungsberichte zeigt, dass hier aber noch Nachholbedarf besteht. Tatsächlich konsumieren Frauen mit etwa 255 bis 268 g nur etwa die Hälfte dieser empfohlenen Menge. Männer verzehren mit 260 bis 310 g zwar etwas mehr aus dieser Lebensmittelgruppe, erreichen aber dennoch ebenfalls nicht die empfohlenen Mengen. Diese Werte zu verbessern und zu einer gesünderen Ernährung beizutragen ist unsere Aufgabe, nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern weltweit. 

*Quelle: Rust et al. Österreichischer Ernährungsbericht 2017. 1. Auflage, Wien (2017).

2. Nachhaltiges Forschungsengagement

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In unseren zwei Forschungszentren (Palaiseau und Wageningen) beschäftigen wir rund 1.400 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus haben wir weltweit circa 200 wissenschaftliche Kooperationen mit renommierten Forschungsinstituten.

3. Umfangreiche Qualitätskontrollen

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Transparenz ist das A und O: Deshalb haben wir bei Danone – neben den gesetzlichen Anforderungen – ein strenges Qualitätssystem entwickelt und stehen im ständigen Austausch mit den Verbrauchern. Ende 2016 haben wir die Danone Nutrition Commitments veröffentlicht, in denen wir uns konkrete Ziele setzen, um die Nährwertprofile unserer Produkte noch weiter zu verbessern. Bis 2020 haben wir deshalb spezifische Nährwertziele bezüglich Zucker und Fettgehalt sowie Gesamtkaloriengehalt in Danone-Produkten gesetzt.

4. Im Dialog mit Lieferanten, Gesellschaft und Politik

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Auch der Dialog zu unseren Lieferanten, Verbraucherorganisationen und zur Politik ist für uns essentiell: Denn nur durch ihr Feedback können wir ein ganzheitliches Bild unserer Arbeit erhalten und unsere Produkte weiterentwickeln. Wir wollen die Gesundheit der Bevölkerung stärken und ihre Ernährung verbessern. Deshalb fördern wir den Wissensaustausch und geben der Forschung mit ernährungs- und nahrungsbezogenen Gesundheitsaspekten neue Anreize.

5. Verantwortungsbewusste Werbung für den Konsumenten

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Frau isst Activia Joghurt

Verbraucher sollen unsere Produktinformationen verstehen, richtig deuten und entsprechend für ihre Kaufentscheidung nutzen können. Klare Nährwertinformationen auf den Verpackungen sowie verantwortungsbewusste Werbung und Kommunikation ermöglichen unseren Kunden einen bewussten Umgang mit den Produkten. 2018 haben wir uns überdies entschieden, das Kennzeichnungssystem Nutri-Score auf der Vorderseite unserer Verpackungen einzuführen. Nutri-score zeigt die Nährwertqualität eines Produktes auf den ersten Blick und macht Produkte innerhalb einer Kategorie vergleichbar.

6. Nachhaltiges Wirtschaften

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Die Welt befindet sich im Wandel: Umwelt- und Gesundheitsthemen wie der Klimawandel rücken immer mehr in den Fokus von Konsumenten, Unternehmen und der Politik. Auch wir bei Danone haben reagiert und unseren CO2-Ausstoß bereits deutlich minimiert. Gesellschaftliches Engagement ist für uns soziale Verantwortung, der wir uns gern – und freiwillig – verpflichten. Deshalb unterstützen wir auch zahlreiche Initiativen.

In folgenden drei Bereichen arbeiten wir verstärkt an nachhaltigeren Lösungen:

1. Verpackung:

Wir versuchen, das Verpackungsgewicht für unsere Joghurtverpackungen zu reduzieren, wenn es möglich ist und haben uns darüber hinaus dazu verpflichtet, alle unsere Verpackungen zu überarbeiten, so dass sie bis 2025 recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar sind. Außerdem haben wir es uns zum Ziel gesetzt, kontinuierlich den Anteil an recycelten Materialien zu erhöhen. Damit möchten wir den Übergang zur Kreislaufwirtschaft von Verpackungen beschleunigen. Außerdem hat Danone das „New Plastics Economy Global Commitment“ der Ellen-MacArthur-Stiftung unterschrieben. Gemeinsam mit dem UN Umwelt-Programm, anderen Unternehmen, NGOs und Regierungen verpflichten wir uns darin, Plastikmüll zu reduzieren. Weitere Informationen zu unserer Packaging Policy finden Sie hier.

2. Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelverschwendung ist für uns nicht akzeptabel – das gilt nicht nur aus ökonomischer, sondern auch aus ethischer und ökologischer Perspektive. Deshalb setzen wir uns weltweit das Ziel, bis 2025 die Lebensmittelverluste um 50% entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Ein Baustein im Rahmen unserer Aktivitäten gegen Lebensmittelverschwendung ist die MHD-Kampagne von toogoodtogo: Ab Q3 2020 ist zunächst auf allen unseren klassischen Activia Joghurts der deutliche Hinweis zu lesen, dass das Produkt auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) noch genießbar sein kann. Hier gilt: anschauen, riechen, und ein kleines bisschen probieren. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

3. Tierwohl

Danone bezieht für Deutschland, Österreich und die Schweiz die Milch hauptsächlich von regionalen Milchbauern im Umkreis unserer deutschen Molkereien, mit denen in der Regel langjährige Vertragsbeziehungen bestehen. Dadurch sind die Anlieferungswege der Milch so kurz wie möglich und gleichzeitig wird die regionale Landwirtschaft gefördert. Wir legen großen Wert auf die Qualität, aber auch auf die Nachhaltigkeit der verarbeiteten Milch. Bereits 1997 entwickelten wir ein eigenes Qualitätsmanagementprogramm auf Milcherzeugerebene, das in Deutschland schon 1999 in allen Milcherzeugerbetrieben eingeführt wurde. Das „DQSE Programm“ (Danone Qualität, Sicherheit und Umwelt) enthält unterschiedliche Kriterien zu den Themen Milchqualität, Milchgewinnung, Tierhaltung/Tierwohl, Pflanzenerzeugung und Fütterung. All unsere Lieferanten haben sich zu deren Einhaltung verpflichtet. Diese Tierwohlkriterien im DQSE Programm stellen sicher, dass die Landwirte, von denen wir die Milch beziehen, zu jeder Zeit auf das Wohlergehen der Tiere achten. Dazu zählt in erster Linie eine artgerechte Haltung, die den Tieren die Möglichkeit bietet, ihre natürlichen Verhaltensmuster auszuleben und zugleich vom Schutz des Stalles zu profitieren.