| Die Vitamin D-Versorgung über Lebensmittel ist in allen Altersstufen nicht ausreichend. Das zeigen verschiedene aktuelle Studien. Bspw. nehmen 79% aller Kinder in Deutschland zu wenig Vitamin über die Nahrung auf. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| männlich | weiblich | Studie | |
|---|---|---|---|
| Kinder (6 bis 11 Jahre) |
1,4 µg | 1,3 µg | EsKiMo |
| Jugendliche (12 bis 17 Jahre) |
2,2 µg | 1,7 µg | EsKiMo |
| Erwachsene (14 bis 80 Jahre) |
2,9 µg | 2,2 µg | NVS II |
Durch die Bestimmung der Vitamin D-Konzentration im Blut (mittels dem entsprechenden Laborparameter 25-
Hydroxyvitamin-D) kann man erkennen, wie viel Vita-
min D durch die Lebensmittel und über die Haut wirklich im Körper ankommt.
Anhand repräsentativer deutschlandweiter Studien des Robert-Koch-Instituts konnte gezeigt werden, dass die
in Deutschland weit verbreitete unzureichende Zufuhr
von Vitamin D über Lebensmittel nicht durch die Eigen-
synthese der Haut ausgeglichen werden kann, allein dadurch, dass in den Wintermonaten die Sonne so tief steht, dass nicht genügend UV-Licht vorhanden ist. Die aktuellen Werte für die deutsche Bevölkerung stellen sich wie folgt dar:
Vitamin D-Versorgung in Deutschland auf Basis des
25-Hydroxyvitamin D-Spiegels
| 25-Hydroxyvitamin D-Spiegel (nmol/L) |
Jungen (3-17 J.) |
Mädchen (3-17 J.) |
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|---|---|---|---|
| Schwerer Vitamin D- Mangel |
< 12,5 | 3,6% | 4,0% |
| Moderater Vitamin D- Mangel |
12,5 bis < 25 | 15,6% | 15,4% |
| Milder Vitamin D- Mangel |
25 bis < 50 | 42,9% | 44,5% |
| Summe | < 50 | 62,2% | 63,0% |
(Quelle: Robert-Koch-Institut, 2009)
Für ca. 62% der Jungen und 63% der Mädchen zeigten die 25-Hydroxyvitamin D-Werte einen milden, mode-
raten bzw. schweren Vitamin D-Mangel (weniger als 50 nmol/L) an.
Diese Daten verdeutlichen, dass es einen Handlungs-
bedarf bei der Vitamin D Versorgung in Deutschland gibt.