Ein Modell für
Wachstum in Südafrika
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Produkte, die zu einer gesunden Ernährung beitra-
gen - das ist die Grundidee, die hinter den Danone-Produkten steht. Dies gilt vor allem in Entwicklungs-
ländern, wo Mangelernährung besonders häufig ist und vor allem Kinder trifft. In vielen Gebieten Südafrikas sind diese Probleme akut, daher setzt sich Danone hier besonders ein. Mit „Danimal“, einem speziell angereicherten Joghurt, trägt Danone zur Bekämpfung der Mangelernährung in Südafrika bei und sorgt gleichzeitig für Arbeitsplätze. Danimal kam im Februar 2005 als ein bezahlbares und nährstoffreiches Produkt für die Bewohner der afrikanischen Townships auf den Markt.

„Danimal“ ist ein mit Vitamin A, Eisen und Zink angereicherter Joghurt. Diese Vitamine und Nähr-
stoffe fehlen insbesondere Kindern aus den armen und unterprivilegierten Bevölkerungsschichten. Ein Becher Danimal deckt 50% des Tagesbedarf eines Kindes an Vitamin A, sowie 50% des täglichen Bedarfs an Zink and 35% an Eisen. „Danimal“ kostet nur einen Rand pro Becher, das sind umgerechnet 15 Eurocent. Die Preisgestaltung ist dabei eine große Herausforderung: Trotz niedriger Endpreise müssen Milcherzeugung, Produktion und Vertrieb den weltweit gleich hohen Qualitätsanfor-
derungen von Danone entsprechen.

Das Konzept der „Daniladies“ war
Vorbild für die „Grameen Ladies“,
die in Bangladesh einen ebenfalls
speziell entwickelten Joghurt an
der Haustüre verkaufen.
Die Dani-Ladies:
Verkauf an der Haustür
Drei Monate nach Einführung des Produktes starteten die „Daniladies“ mit dem Verkauf der Joghurts, da bisher noch eine Vertriebslösung für Lebensmittelläden in Gebieten fehlte, die nur schwer mit Kühlwagen zu erreichen und zu beliefern waren. Die Daniladies starteten zunächst als Pilotprojekt in Orange Farm, einer sehr armen und abgelegenen Gegend in Soweto. Daniladies sind Frauen, die zuvor meist arbeitslos waren, und die mehrmals in der Woche von Haustür zu Haustür laufen und den Joghurt verkaufen. Dabei klären sie gleichzeitig über gesunde Ernährung auf. Durch diesen Vertriebsweg ist sichergestellt, dass das Produkt auch bei den Bevölkerungsgruppen ankommt, für deren spezielle Ernährungssituation es entwickelt wurde. So ist eine flächendeckende Versorgung mit Danimal sowohl in Ballungsräumen als auch in abgelegenen Gebieten sichergestellt.
Das Projekt Danimal startete in 2005 und ist seitdem eine unternehmensinterne Benchmark für Projekte im Bereich Social Entrepreneurship bei Danone. Das Konzept der „Daniladies“ war Vorbild für die „Grameen Ladies“, die in Bangladesh einen ebenfalls speziell entwickelten Joghurt an der Haustüre verkaufen. „Danimal“ wird vor Ort in kleinen Fabriken produziert und schafft damit berufliche Perspektiven sowohl für die Fabrikarbeiter als auch für die zahlreichen „Daniladies“. Mit Danimal erreicht Danone zwei wichtige Ziele: 1. schmackhafte und erschwingliche Produkte zu produzieren, die mit ihrer speziellen Nährwertzusammensetzung so vielen Kindern in Südafrika wie möglich zugute kommen. 2. sich aktiv vor Ort sozial zu engagieren und gleichzeitig so viele Jobs wie möglich zu schaffen.

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